Jede Messung beginnt mit Kontrolle.
Von der Inertialmessung bis zur aktiven Achssynchronisation: So unterscheiden sich die technischen Konzepte.
DYNOmax / PERFORMANCE MEASUREMENTInertialmessung: Leistung aus Beschleunigung
Bei der Inertialmessung beschleunigt das Fahrzeug die Prüfstandsrollen. Aus dem Drehzahlverlauf und der bekannten Massenträgheit wird die Leistung ermittelt. Der 1500i ist für dieses Messprinzip ausgelegt.
Gebremste Messung: Last gezielt aufbauen
Ein elektromagnetischer Retarder erzeugt eine regelbare Last. Damit lassen sich neben Beschleunigungsläufen auch definierte Lastpunkte und Straßensimulationen untersuchen. Die zulässige Dauerleistung unterscheidet sich von der kurzzeitig messbaren dynamischen Leistung.
Synchronisation: Achsen gemeinsam führen
Beim SYNCHRO 500 werden die Achsen elektrisch synchronisiert. Das unterstützt Prüfaufgaben, bei denen das Zusammenspiel beider Achsen entscheidend ist. Ob ein konkretes Allrad-, Hybrid- oder Elektrofahrzeug geeignet ist, wird vor der Konfiguration geprüft.
DynomiZer: Messwerte im Blick
Der Katalog nennt DynomiZer Wireless Software und Omron-Sensorik für die konventionellen Prüfstände. Optionale WiFi-Module für Lambda, OBD und Wetterdaten erweitern die Erfassung. Der konkrete Lieferumfang wird im Projektangebot festgelegt.
Messwerte richtig einordnen
Vergleichbare Ergebnisse brauchen definierte Bedingungen: Fahrzeugzustand, Reifen, Temperatur, Kühlung, Verzurrung und Messablauf. Ein einzelner Spitzenwert ersetzt kein sauber dokumentiertes Prüfverfahren.
Messbedingungen gehören zum Ergebnis
Ein Prüfstand ist Teil eines Messsystems. Fahrzeugzustand, Bereifung, Befestigung, Kühlung und die gewählte Messkonfiguration beeinflussen den Ablauf. Für nachvollziehbare Vergleiche sollten diese Bedingungen dokumentiert und bei Folgemessungen möglichst gleich gehalten werden. Auch die untersuchte Gangstufe und der gewählte Drehzahlbereich gehören zur Vorbereitung.
Legen Sie vorab fest, welche Frage eine Messung beantworten soll: Geht es um einen Leistungslauf, den Verlauf über die Drehzahl oder das Verhalten an bestimmten Lastpunkten? Mit einem klaren Prüfziel lassen sich Plattform, Messverfahren und benötigte Zusatzdaten gezielter auswählen.
Zusatzdaten passend zum Prüfziel
Der Herstellerkatalog führt WiFi-Module für Lambda, OBD und Wetterdaten als Optionen auf. Ob und wie diese Module eingesetzt werden, hängt vom Fahrzeug, der gewünschten Auswertung und der bestellten Ausstattung ab. Eine optionale Funktion ist nicht automatisch Teil jeder Konfiguration.
Notieren Sie deshalb, welche Messgrößen Sie neben der Leistung benötigen und wie die Ergebnisse später dokumentiert werden sollen. AVM nimmt diese Anforderungen für die Abstimmung von Prüfstand, Software und Zubehör auf. Die technischen Grunddaten der einzelnen Baureihen finden Sie im Modellvergleich.
Bereit für Ihren
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